Roberson Schwerttänzer

Ja, es sind dann doch sechs Bücher in der Serie. Was passiert? Ein geborener Magier erfährt nichts von seinem Glück und wird zunächst Sklave, befreit sich und wird ein Schwertkämpfer für den rituellen Schwertkampf (als Gottesurteile). Aus der Ich-Perspektive geschrieben, schleift die Erzählung oft an ihren Grenzen, wenn dann doch mal der Magier durchkommt und fast gottgleich mächtig wird. Ansonsten gewinnt die Geschichte durch den Gegensatz von südländischem macho-Held Sandtiger und genauso starker Del „Frau aus dem Norden“, die gnadenlos ihre Ziele verfolgt.
Etwas langatmig sind die ständigen Wiederholungen in jedem Buch, was vorher passiert ist.

1. Suche nach Dels Bruder im Süden.
2. Rückkehr in den Norden, Del hatte ihren Meister getötet und muss nun Buße leisten.
3. Auf dem Weg zurück befreien die beiden einen körperlosen bösen Magier, der in Sandtigers Schwert einfährt. In der Grenzregion wird Sandtiger zum Messia und Del tötet ihren Vergewaltiger und Mörder der Familie.
4. Man versucht (letztlich erfolgreich) den bösen Magier loszuwerden, gleichzeitig wird man von allen anderen als vermeintlicher Messiasmörder verfolgt. Schließlich verliert Sandtiger alle seine Ehre als er einen Schwertkampfkreis verlässt.
5. In den Inseln hinter dem Meer findet Sandtiger viel mehr über sich, seine Familie und seine magische Begabung heraus als er wissen will.
6. Wieder in der südlichen Wüste muss Sandtiger sich seinen Verfolgern stellen, sein magisches Erbe loswerden und mit seinem Sohn und seiner Frau eine Familie gründen.

Gelesenes – Eine neue Kategorie

Ja, ja, ich bin zu spät. Mein erstes Buch nachdem ich diese Kategorie anfangen wollte ist auch schon wieder ein paar Wochen her. Aber es was der Töpfer, der siebte, zudem noch in der ersten Wiederholungslesung, weil mir beim ersten Lesen doch so das eine oder andere unklar geblieben war, und ich wollte dann doch nicht mit so einem Werk der nicht SF/F-Trivialität beginnen.

Jetzt aber doch, zur Einleitung. Wie wars?

Naja, zum Inhalt ist sicherlich schon mehr geschrieben worden als ich je schreiben werde. Spannend im wesentlichen. Beim zweiten Lesen fallen auch die Längen im Wald nicht mehr so ins Gewicht. Tatsächlich habe ich das Gefühl die leisere Geschichte der Hallows im Gegensatz zu der lauteren Geschichte der Horkruxe besser mitbekommen zu haben.
Eine wichtige Frage ist sicherlich der christliche Gehalt. Worum geht, zusammengefasst die Geschichte? Voldemort folgt einer falschen Prophezeiung und will Harry töten, um seine Unsterblichkeit zu sichern. Lilly opfert sich selbst für ihren Sohn, rettet ihn zwar, knüpft aber einen Teil des Täters an ihn. (Das ist die Mechanik der Rowlingschen Ausgangsbasis, keine Ahnung was das wohl sonst bedeuten könnte, über das Offensichtliche hinaus, dass jeder Mensch durch Liebe in den Schrecken der Welt hinein geboren ist.) Dumbledore nun sieht sich darin gefangen (wieder durch die phantastische Mechanik so festgelegt), dass der beiden Tod nur zusammen erfolgen kann, eben das worin der wahre Gehalt der Prophezeiung liegt, und ihm bleibt lediglich die Hoffnung, dass er Harry zu einem willigen Tod hin vorbereiten kann (was er nicht besonders gut hinbekommt, meiner Meinung nach, neben dem Ring im Snatch ist das einzige was bleibt seine Hinführung Harrys zum Verständnis Riddles, was zumindest zum Ende hin wertvoll ist, weniger zur Selbsterkenntnis als mehr zur Erkenntnis der Banalität des Bösen, wenn man das so nennen kann). Dumbledore selbst aber kann mit all seiner Macht nicht Harrys Verwicklung mit seiner Bösen Seite aufbrechen (ohne Harry zu töten, vermutlich).
In das Verhältnis Harrys zu Lilly, Voldemort und Dumbledore eingebunden ist Snape wie ein Gegenpol. Der heimliche Verehrer seiner Mutter, der zögerliche Nachfolger der dunklen Lords und der heimliche Helfer Dumbledores gegen Voldemort eben wegen seiner Liebe zu Lilly. In all diesen Dingen ist er fast ein Gegenbild Harrys: von Lilly ungeliebt, von Voldemort erfolgreich um seiner vermeintlichen Macht wegen getötet, von Dumbledore ins Vertrauen gesetzt. Für Snape stellt sich nicht die Frage zu sterben, um Böses zu besiegen, sondern wofür er leben will, nachdem seine Liebe gestorben ist. Tatsächlich ist in diesem Sinn Lillys Opfer auch für Snape wirkungsvoll, da er nur hierin sich selbst erkennt und von Voldemort abwendet.
Was ist also die moralische Lehre? In einem unverkrampften Tod können wir das Böse in uns besiegen. Die Liebe zu anderen Menschen gibt Kraft zu Widerstand und Opfertod. Diese letzten Entscheidungen, wofür man leben und wie man sterben will, kann niemand einem abnehmen. Und schließlich: falle nicht auf unverständliche Prophezeiungen hinein, letztlich bestimmen deine Handlungen dein Schicksal.
In diesem Sinn ist Potter auch ein christliches Buch. Es lehrt Selbstaufopferung und Befreiung durch den Tod. Es schildert eine Gesellschaft, die ihre Stärke aus gegenseitiger Liebe gewinnt und einen Gott, der bei aller Unterstützung doch alle Freiheit lässt.

Hirnblog

Hirnblog die 2.te

Gerade etwas gegoogelt. Es gibt noch einen Hirnblog. Aber der war nur zwischen 26.11. und 29.12.06 aktiv. Naja, nicht alles kann so lange halten.

Aussehen ist Trumpf.

Gutes Aussehen!
Was passiert wenn ich in die
leftbox mehr text schreibe?

So, noch mal was neues. Ich suche jetzt Skins. Gefallen mir aber noch nicht so wirklich. Vorallem kann ich keine Einstellungen ändern. Mies. Besonders bei Logos und so.